Die richtige Atemtechnik zum Lindern von COPD- und Asthma-Symptomen

Die COPD Foundation empfiehlt zum Lindern von COPD-Symptomen eine Atemtechnik, bei der das Ausatmen zwei- bis dreimal länger dauert, als das Einatmen. Diese Anleitung zeigt dir die Grundlagen und erklärt dir, wie du die Atemübung an deine Bedürfnisse anpassen kannst.

Haftungsausschluss: Breath Ball und diese Anleitung sind KEINE ausreichende Therapie! Es ist lediglich eine ergänzende Behandlung, die vorteilhaft, einfach anzuwenden und kostenlos ist.

Berate dich mit deinem Arzt, bevor du Breath Ball und/oder diese Anleitung zur Behandlung von Erkrankungen oder gesundheitlichen Problem verwendest!

Sollte sich eine Atemübung unangenehmen auswirken, beende die Übung sofort und suche den Rat eines Arztes oder Therapeuten.

Du benutzt Breath Ball und diese Anleitung in eigener Verantwortung!

Diese Atemübung ist seit Version 5.3 im Standard-Repertoire von Breath Ball enthalten.

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Die COPD Atemtechnik

  1. Atme zwei Sekunden lang durch die Nase in deinen Bauch ein.
  2. Atme sechs Sekunden lang durch deinen Mund aus.
  3. Beachte dabei folgendes:
    • Da die Bauchatmung die beste Wirkung erzielt, solltest du beim Einatmen darauf achten, tief in deinen Bauch zu atmen.
    • Forme beim Ausatmen deine Lippen wie beim Küssen. Dies reduziert den Luftstrom und erhöht den Druck in der Lunge, wodurch sich die Lungenfunktion von Asthma- und COPD-Patienten verbessert.

Individuelle Anpassung

Die vordefinierte Atemübung verwendet einen Atemrhythmus, bei dem zwei Sekunden lang eingeatmet, und sechs Sekunden lang ausgeatmet wird. Dies kann abhängig vom Alter, der Tagesverfassung und dem persönlichen Atemrhythmus jedoch ungeeignet sein. Deswegen wird empfohlen, die COPD Atemtechnik den persönlichen Atemgewohnheiten anzupassen. Wenn du dies tust, beachte bitte folgendes:

  • Atme in deinem gewohnten Rhythmus ein. Für Erwachsene liegt die Dauer des Einatmens in der Regel zwischen zwei bis drei Sekunden.
  • Das Ausatmen sollte ca. zwei- bis dreimal so lange dauern wie das Einatmen. Ein bisschen länger ist besser als ein bisschen kürzer – wichtiger ist jedoch, dass sich die Atemübung gut anfühlt und leicht durchzuführen ist.
  • Die COPD Atemübung lässt sich gut mit der entschleunigten Atmung kombinieren, bei der die Atemfrequenz auf sechs Atemzüge pro Minute verlangsamt wird, wodurch sich eine tiefe Ruhe und Entspannung ausbreitet. Zu den Vorteilen der entschleunigten Atmung findest du unter diesem Link weitere Informationen. Tue dies jedoch nur, wenn es dein gesundheitlicher Zustand erlaubt und dir dein Arzt dazu rät.

Du kannst die COPD Atemtechnik ganz einfach an deine Bedürfnisse anpassen, indem du eine neue Atemübung mit den für dich idealen Einstellungen anlegst. Wie das geht, erfährst du in der Anleitung zum Thema „Eigene Atemübungen anlegen„.

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